Mehrheit für nachhaltigen Finanzplatz
Eine Umfrage von LeeWas im Auftrag von 20 Minuten und Tamedia zum Hitzesommer 2026 zeigt: Eine klare Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer stimmt der Zielsetzung der Finanzplatz-Initiative zu. Der Handlungsbedarf beim Finanzplatz, dem grössten Klimahebel der Schweiz, wird in der Bevölkerung breit anerkannt.
Die Umfrage zeigt: Die breite Abstützung der Initiative spiegelt sich auch in der Bevölkerung wieder. Bei Anhänger:innen der Mitte findet das Anliegen eine Mehrheit, und selbst in FDP- und SVP-Kreisen stösst die Initiative bei rund einem Drittel der Basis auf Zuspruch.
Gleichzeitig ist der Anteil Unentschlossener hoch. Das zeigt, dass die Meinungsbildung noch im Gange ist. Nun braucht es eine sachliche Debatte darüber, welche globale Klima- und Biodiversitätswirkung vom Schweizer Finanzplatz ausgeht.
Denn die Milliarden, die hierzulande verwaltet oder als Kredite vergeben werden, richten woanders grosse Schäden an und befeuern die Klimakrise. Ein aktueller Bericht zeigt, dass fast 127 Mrd. US-Dollar von institutionellen Investoren und Vermögensverwaltern aus der Schweiz in Unternehmen der fossilen Industrie weltweit fliessen.
Solange der Finanzplatz keine Verantwortung für seine Umweltwirkung im Ausland übernimmt, untergräbt er die Anstrengungen für besseren Klimaschutz im Inland – sei es im Bereich der nachhaltigen Mobilität oder beim Ausbau von Solarenergie.
Wir sind überzeugt, dass am Ende auch der Finanzplatz von der Initiative profitiert: verlässliche Leitplanken und ein zukunftsfähiger Finanzplatz gehören zusammen.
Kontakt: Sebastian Obrist, Mediensprecher Finanzplatz-Initiative, sebastian.obrist@wwf.ch, 077 417 68 19